Naturschutz

Der Gollacker sowie seine Randbereiche sind Rückzugsgebiet vieler Tierarten. Regelmäßig können wir im Frühjahr die Wanderung vieler Frösche und Kröten zum Fischteich und zur Wetter beobachten. Nicht umsonst stellt der NABU jedes Jahr Krötenzäune an der Bruchenbrücker Straße auf.

Jedes Jahr wandern Kröten und Frösche vom Gollacker in Richtung Fischteich und Wetter.

Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf den Gollacker sowie die nördlich von ihm gelegenen Felder und Gehölzstreifen bis hinauf zum Ossenheimer Wäldchen.

Dabei fungiert der Gollacker sowohl als Lebensraum (Habitat) als auch als Transitfläche, um zu den Gewässern zu gelangen.

Die Feldlerche zählt zu den planungsrelevanten Brutvögeln und nistet als Bodenbrüter direkt auf der bewirtschafteten Fläche des Gollackers! Sie ist besonders geschützt (BNatschG), steht auf den Roten Listen Deutschland (RL-BRD 3) und Hessen (RL-Hessen V) und gehört zu den bestandsgefährdeten Vogelarten.

 

Verschiedene Fledermausarten, die die offene und halboffene Landschaft, wie Äcker und Felder mit Gehölzstreifen bevorzugen, können über dem Gollacker bei Ihren Jagd- und Transferflügen beobachtet werden. Hierzu zählen die Zwergfledermaus und der Kleine Abendsegler. Beide Arten stehen auf den Roten Listen Deutschlands bzw. Hessens und sind streng geschützt (BNatschG, FFH-Richtlinie Anhang IV, Berner Konvention Anhang 2 bzw. 3).

 

Schleiereulen sind streng geschützt (RL Hessen V !) und nutzen den Gollacker ebenfalls als Jagdgebiet, da sie offenes Gelände zur Futterbeschaffung benötigen.

Auch viele Rehe, Füchse, Igel und andere Kleinsäuger bewohnen die Feldfläche und ihre angrenzenden Feldgehölzstreifen.

 

Solche Erlebnisse wie in den Bildern rechts sind nur möglich, wenn wir unnötige Vernichtung von wertvollem Ackerland vermeinden.

Diese wunderbare Mischung aus Kultur- und Naturraum sollten wir für uns und unsere Kinder bewahren!